Junioren-Regatta in Münster

Beginn der Regattasaison in Münster.

Am Wochenende fand der Saisonauftakt der Juniorinnen und Junioren auf dem Aasee in Münster statt. Dabei mussten sich die beiden B-Juniorinnen (15/16 Jahre) Simone Krieger und Franziska Birmes erstmals nach dem Wintertraining und dem Trainingslager direkter Konkurrenz über 1500m stellen.
Franziska, die am Samstag in je zwei Einer-Rennen an den Start ging, behauptete sich hier gut. Als jüngere der Altersklasse konnte sie im ersten Rennen gegen die ein Jahr ältere Konkurrenz gut mithalten und belegte den dritten Platz. Im zweiten Einer-Rennen des Tages wurde es noch besser und dabei erruderte sie sich den zweiten Platz. Simone musste am Samstag verletzungsbedingt noch pausieren.
Am Sonntag stiegen dann beide in den Doppelzweier. Nach anfänglichen Schwierigkeiten am Start, musste sie zu Beginn des Rennens ihre Gegnerinnen fahren lassen und verloren über eine Bootslänge. Aber dann kamen beide gemeinsam immer besser in Fahrt und fuhren schon bei 1000m an ihrer Konkurrenz vorbei. Eine kluge Renneinteilung und saubere Wasserarbeit bauten die Führung immer weiter aus. Somit gelang gleich auf der ersten Regatta der erste Sieg. Im Doppelzweier der B-Juniorinnen sind insgesamt 23 Boote in 6 Abteilungen an den Start gegangen. Nach geruderter Zeit (Vorsicht, beim Rudern nie verlässlich!) belegten sie den ausgezeichneten 6. Rang aller gestarteten Boote. Der nächste Wettkampf findet in zwei Wochen in Bremen statt. Dann werden beide wieder im Einer und im Doppelzweier an den Start gehen.
Am nächsten Montag, den 1. Mai, findet die erste Regatta für die Kinderruderer in Oberhausen direkt am Gasometer statt. Wer also am Tag der Arbeit einen Ausflug machen möchte, ist herzlich willkommen unsere Sportler kräftig anzufeuern.

DRV Trainingslager in Sabaudia (Italien) vom 24.2.-17.3.2006

Miriam Winzen berichtet über das DRV Trainingslager in Sabaudia (Italien) vom 24.2.-17.3.2006

Anders als für alle anderen ca. 50 Athleten ging es für mich bereits einen Tag früher um 7 Uhr morgens los ins ca. 100km hinter Rom liegende Sabaudia. Nach zweitägige, anstrengender Autofahrt sollte das Training am nächsten Tag direkt mit 2-3 Einheiten beginnen: meist wurden die angenehmen Temperaturen bei etwa 15 Grad für die Wassereinheiten genutzt, so dass wir mindestens zwei Mal am Tag aufs Wasser kamen, überwiegend im 2- oder 4-, ein paar wenige Einheiten auch im Achter.

Sowohl interessante Ausflüge nach Rom ins Colloseum, zum Vatikan und in ein großes Outlet, als auch häufige Eis und Pizza-Essen sorgten für Abwechslung und Entspannung, wobei das großzügige Essen im Hotel einsame Spitze war. Die regelmäßige Routine (jeden zweiten Morgen Blutabnahme im Ohr und Waage) und Laktatabnahmen während bzw. Nach den Belastungen sollte der Kontrolle dienen.

In den ersten zwei Wochen trainierten wir ausschließlich bei Uwe Bender, dem U23 Bundestrainer der Frauen. Bei der Abreise von ihm und den restlichen U23 Mädels, schlossen wir (die fünf Mädels aus dem in Dortmund stationierten C-Kader) uns den A-Frauen an. So trainierten wir an den letzten schönen Sonnentage wie auch sonst in Dortmund unter der Leitung Ralf Holtmeyers und Werner Nowaks.

Während den drei Wochen habe ich mich stets in guter Form gefühlt und positive Trainingseffekte mitnehmen können, so dass ich guten Mutes und großen Willens auf die kommende Saison 2006 zugehe. Am Wochenende (1./2.April) steht die obligatorische zweite Leistungsüberprüfung mit dem Langstreckentest über 6km und dem Ergotest über 2000m in Leipzig bevor.

Langstrecke in Emscher Wanne-Eickel

Debüt für Simone Krieger und Franziska Birmes bei der traditionellen Frühjahrslangstrecke der nordrheinwestfälischen Ruderer.

Am Sonntag fand die traditionelle Frühjahrslangstrecke der nordrheinwestfälischen Ruderer statt. Dabei treffen sich A- und B Junioren/innen am Ruderverein Emscher Wanne Eickel Herten um dann auf dem Rhein-Herne-Kanal über 6000m den Sieger hauptsächlich im Einer oder Zweier auszufahren. Bei einem Rennen gegen die Zeit gilt es hier bei jedem Schlag den „inneren Schweinehund“ zu überwinden.

In diesem Jahr waren Simone Krieger und Franziska Birmes jeweils im Juniorinnen B Einer zum ersten Mal dabei.

Ihre aufsteigende Form konnte Simone eindeutig unter Beweis stellen und setzte mit Platz 8 ein erstes Ausrufezeichen. Mit lediglich ca. 100s hinter der Siegerin waren die guten Resultate des Wintertrainings, wie sie sich auf dem Indoor-Cup schon abzeichneten, zu sehen. Schade eigentlich, dass zur Vorbereitung aufgrund der Großwetterlage rund 40 km ausreichen mussten. Die nächsten Wochen und insbesondere das Trainingslager werden diesen Umstand sicherlich ändern.

Franziska Birmes belegte Rang 12 und ließ mit dieser Platzierung die Hälfte des gestarteten Feldes hinter sich. Im Training war sie in den letzten Wochen aufgrund ihrer Verletzung noch eingeschränkt; war aber selber genauso wie der Trainer positiv von ihrer Leistung überrascht.

Miriam Winzen, vor drei Wochen abgereist nach Sabaudia, ist nun wider im Lande. Vielleicht werden wir bald mehr hören. Nicht alle Tage hat man die Gelegenheit mit der Rudernationalmannschaft ins Trainingslager zu reisen.

Caspar Follert gewinnt Indoor-Cup

Caspar Follert gewinnt den ersten Platz in seiner Altersklasse!

Das ist doch mal ein Start in die Saison!
In überlegener Manier sichert sich Caspar Follert (Alterklasse 13 Jahre) am Sonntag den Sieg beim Indoor-Cup in Essen-Ketttwig. In einer Zeit von 3:33 Min. brachte er sein virtuelles „Ruderboot“ als erster nach 1000m über die Ziellinie. Angefeuert von seinem Trainer Benedikt Winzen kontrollierte er jederzeit das Rennen und erwehrte sich allen gegnerischen Attacken.

Ein fast ebenso gutes Rennen gelang seinem Ruderpartner Christopher Birmes (3:48 Min.), der im selben Rennen den sechsten Platz erruderte. Simone Krieger (AK 15/16) musste schon über die Distanz von 1500m rudern. Trotzdem, dass sie gesundheitlich angeschlagen ist, ging sie an den Start und konnte ihre persönliche Bestzeit um über 5 sek. verbessern. Mit einer Zeit von 5:50 Min. zählt sie somit zu den schnellsten zehn ihres Alters. In den nächsten Wochen wird nun besonders das Training auf dem Wasser wieder in den Vordergrund gelangen. Bei den gezeigten Leistungen wird ein gutes Abschneiden bei den Deutschen Jugendmeisterschaften im Sommer immer realistischer.

Larissa Jagnow, Stefanie Gerlach und Maureen Mederer (alle AK 14) mussten erkennen, das die Trauben in diesem Jahr sehr hoch hängen werden. Aber bis zum Beginn der Rudersaison am 1. Mai ist noch ein bisschen Zeit. Für sie gilt es besonders die kommenden Wochen und das Trainingslager im April intensiv zu nutzen. Denn immer noch gilt: „Ergometer schwimmen nicht!“.
Die ältesten Teilnehmer Torben Höffler und Dominik Ruhnau (beide AK 15/16) starteten im Leichtgewichtsrennen und mussten beim morgendlichen Wiegen nachweisen, dass sie das maximale Gewicht von 67,5 kg nicht überschritten. Genauso wir für die anderen, war es auch für sie der erste Indoor-Cup. In den nächsten Monaten gilt es die Grundlagen deutlich zu verbessern um dann Richtung Landesmeisterschaft im Oktober Anschluss an die Gleichaltrigen zu finden.

Insgesamt zeigten sich die Siegleistungen beim diesjährigen Indoor-Cup in allen Alterklassen auf sehr hohem Niveau. Der sechste Platz für Christopher Birmes reichte in den vergangenen Jahren zu einem Platz auf dem Treppchen.

Cheftrainer Andreas Horster war von den erbrachten Leistungen positiv angetan und blickt nun gemeinsam mit seinem Trainerkollegen Benedikt Winzen in eine sicherlich gute Saison.

Nikolausmarkt Uerdingen 2005

pic01Rechtzeitig zum diesjährigen Nikolausmarkt in Uerdingen stellte sich auch das winterliche Wetter mit Schnee und Kälte ein. Zu den 30 Tonnen Schnee, die aus der Neusser Skihalle importiert worden waren, um eine Rodelbahn zu bauen, geselllte sich auch eine dünne Naturschneedecke, die den Verkäufern ziemlich kalte Füße bereitete.

Wie im vergangenen Jahr waren unsere Jugendlichen dort auch in diesem Jahr mit einen Stand vertreten. Selbstgebackene Plätzchen, Adventschmuck, Marmelade, Gestecke und Hexenhäuschen wurden am Samstag und Sonntag angeboten. Da wegen des schlechten Wetters in diesem Jahr nicht so viele Besucher gekommen waren, wurden die wenigen Kunden mit Probierplätzchen zu unserem Stand gelockt. Diese Werbemaßnahme, die Lena und Julia entwickelt hatten, war sehr erfolgreich und am Sonntag Abend war fast Alles verkauft.

Ein herzlicher Dank gilt den Eltern, die sich sowohl bei der Vorbereitung, d.h. beim Backen und Basteln, aber auch beim Verkauf sehr engagiert haben und auch Herrn Herx von der Volksbank, der – wie im vergangenen Jahr – die Standgebühren freundlicherweise übernommen hat.

Bilder: Lutz Geuer Text: Andreas Birmes

2. Uerdinger Hafenregatta der Landratten

Zur diesjährigen Hafenregatta des Uerdinger Ruderclubs fanden sich am vergangenen Samstag bei strahlendem Sonnenschein 17 Mannschaften ein, um ihre Kräfte im Gig-Doppelvierer zu messen. „Achtung – Los“, so lautet das Kommando für den Start der Ruderboote. Das Besondere an dieser etwas anderen Regatta: Alle beteiligten Ruderer sind eigentlich echte „Landratten“. Drei Trainingseinheiten hatten die Teams von den Aktiven des Uerdinger Ruderclubs in den letzten Wochen erhalten, bevor sie nun auf die etwa 350 Meter lange Strecke zwischen Hafenbrücke und Rheinbrücke geschickt wurden.2005

Klar, dass so manche Mannschaft noch einige Mühe hatte, ihre Ruderschläge zu koordinieren. Trotzdem verliefen die meisten Rennen, bis auf die obligatorischen „Krebse“, reibungslos; offenbar hatten die Ausbilder einen guten „Job“ gemacht. Zur Erklärung: Beim sogenannten „Ruderkrebs“ taucht das Ruderblatt so tief ins Wasser ein, dass der Ruderer es nur mit großer Mühe wieder aus dem Wasser heben kann. Das hat zur Folge, dass das Boot heftig zur Seite kippt und die Mannschaft einen großen Schrecken bekommt.

Es kam aber auch zu anderen kleinen Missgeschicken. So verlor ein Herren-Team kurz vor dem Ziel einen Skull, was ihren Sieg aber nicht verhindern konnte. Unter dem Applaus der Zuschauer überquerte die Mannschaft „mit erhobenem Skull“ als erstes Team die Ziellinie. Bei den Damen erreichte das Team „Ruderluder“ der Firma Erbslöh einen klaren Sieg vor den „Unsinkbaren“, die sich auf den letzten Schlägen noch mit großem Einsatz vor die Mannschaft „Die flotten 4“ (von Dextro Energy) schieben konnten. Bei den „Mixed“-Booten, in denen Männer und Frauen gemeinsam rudern, siegten in einem ebenfalls sehr spannenden Rennen die „Prinzessin mit drei Erbsen“ (Physiotherpeuten der Firma Therafit) vor ihren Kollegen im Team „Albatros“. Die Pressemannschaft „W.Zettis“ erreichte hinter den „Krebsfängern“ (ebenfalls von Dextro Energy) einen vierten Platz. Bei den Herren bescherten die „Rolling Stones“ der Firma Dextro Energy einen Sieg vor den Teams „Die fantastischen 4(00 kg)“ (Erbslöh) „Mischen impossible“ (Dextro) und „Pommes maaaayo“ (Lanxess).2005

Bei der Siegerehrung lobte der Vorsitzende des UeRCs, Hans-Joachim Holz, die ruderischen Fähigkeiten aller teilnehmenden Teams und zeichnete dem entsprechend auch alle Mannschaften mit Medaillen und Siegerurkunden aus. Auch im nächsten Jahr soll diese rundherum gelungene Veranstaltung im Uerdinger Hafen wiederholt werden.

Text/Bilder: Andreas Birmes