Trainingslager „Edersee 2006“ aus Sicht der Mädchen

Dass so ein Trainingslager hart ist, das konnten wir uns schon denken. Aber dass es wirklich so anstrengend werden würde, hätten wir nicht gedacht.

So fuhren wir frohen Mutes am Freitag am Ruderclub ab. Am Samstag merkten wir jedoch schon, dass alles nicht so harmlos werden sollte, wie wir es uns vorgestellt hatten. Es ging nämlich direkt mit drei Einheiten Rudern + morgens vor dem Frühstück Laufen und Wiegen los, so dass wir am ersten Abend schon das Gefühl hatten genug für das ganze Traininglager gerudert zu sein. Wir fielen am Abend um 10 Uhr (!!) wie 2 Steine ins Bett. Weil wir am Abend gefilmt wurden kamen am nächsten Tag direkt in den Genuss uns selber rudern zu sehen. Unsere Rudertechnik wurde von Andreas penibel analysiert.

Trainingslager „Edersee 2006“ aus Sicht der Jungen

Eine harte Woche fing für uns Kinder an, als es hieß: „Wir fahren zum Edersee; ins Trainingslager“.
Am Freitag fuhren wir dann mit kleinen Sitzproblemen los. Zwischendurch machten wir noch einen Stopp bei Mc Donalds. Als wir dann da waren, war erstmal den Hänger sicher zu platzieren.
Am nächsten Tag ging es dann richtig los, schon um sieben Uhr mussten wir aufstehen und um halb acht joggen gehen. Wenn einer eine Sekunde zu spät kam, so musste die ganzen Gruppen eine Minute mehr laufen. Aber es ging immer knapp auf die Sekunde aus. Später- nach dem Frühstück ging es zum Boote Abladen und Aufriggern. Früh genug waren alle auf dem Wasser. Andreas und Benny begleiteten uns im Motorboot. Die Einer sollten zuerst mit Schwimmwesten fahren. Wir Fuhren, bis auf einen, hinter die Spitzkehre bis zur Steilmauer. Hohe Wellen machten uns zu schaffen, trotzdem ging alles gut. Nach dem Mittagessen ruderten wir dann erneut, allerdings diesmal nur bis zur Spitzkehre. Nach dem Abendessen ebenfalls. Ungefähr um viertel nach sieben, spielten wir dann Fußball. Aber dazu später mehr.
Am nächsten Tag ging für alle der gleiche Rudertag los. Allerdings nicht für zwei, Stefanie Gerlach und Martin Sauerwald. Die beiden Fuhren zum Arzt in Korbach, weil sie jew. etwas an der linken Hand oder dem linken Handgelenk eine Verletzung hatten. Später stellte sich heraus, das Steffi eine Überanstrengung beim Rudern erlitten hatte und Martin beim Fußballspielen sich den Knochen im Handgelenk angerissen. Steffi konnte aber wieder am Mittwoch teilnehmen, Martin setzte für das gesamte Trainingslager aus.
Abends ging es dann in den Jungenzimmern hoch her. Öfters beschwerten wir uns, das der andere wieder gegen die Wand klopft oder ähnliches lautes macht.

Bericht über die 99. Bremer Ruderregatta

Die Große Bremer Ruderregatta fand in diesem Jahr zum 99.ten Male statt. Mit dabei der Uerdinger Ruderclub, der in diesem Jahr ebenfalls sein 99-jähriges Bestehen feiert.

Die Große Bremer Ruderregatta fand in diesem Jahr zum 99.ten Male statt. Mit dabei der Uerdinger Ruderclub, der in diesem Jahr ebenfalls sein 99-jähriges Bestehen feiert. Bei sommerlichen Temperaturen aber sehr viel Wind präsentierte sich die Regattastrecke nicht gerade von Ihrer Besten Seite. Der schräg einfallende Schiebewind sorgte dafür, das das eine oder andere Boot regelmäßig Kontakt mir der Bojenkette aufnahm.

Die Juniorinnen Simone Krieger und Franziska Birmes gingen an beiden Tagen jeweils im Einer und gemeinsam im Doppelzweier an den Start. Allerdings stand das Wochenende unter keinem guten Stern. In den vergangenen zwei Wochen, war es nur einmal möglich gewesen anständig zu trainieren.
Das samstägliche Einer-Rennen kam für beide augenscheinlich etwas früh. Dabei belegten sie Platz drei und vier in einer Abteilung. Simone belegte im ganzen Rennen (19 Boote) immerhin Platz 7 und Franziska Platz 10. Im gemeinsamen Doppelzweier gelang Platz drei.

Am Sonntag ging es dann noch früher, jedoch ausgeschlafen, im Einer los. In der Leistungsklasse I belegte Simone nach hartem Bord-an-Bord-Kampf über 1500m einen guten zweiten Platz. Franziska wurde hier Vierte.
Der Doppelzweier, ebenfalls Leistungsklasse I, war ein eher kurioses Rennen. Nach dem Start verloren sie zusehends den Kontakt zu den Gegnerinnen. Ab Streckenhälfte kämpften sich beide wieder heran, so dass zum Schluss zwar der fünfte Platz heraussprang, der Abstand zum Feld allerdings wieder deutlich verkürzt werden konnte.
In zwei Wochen geht es auf dem Fühlinger See in Köln weiter.

Kinder-Regatta in Oberhausen am 1. Mai

Eröffnung der Rudersaison für die Kinder auf der Kinder-Regatta in Oberhausen.

Tag: Montag, 1. Mai , Tag der Arbeit Zeit: 6.40 Uhr Ziel: Regatta Oberhausen Rückkehr: 19:10 Uhr

Am vergangenen Feiertag begann nun auch für die Kinder die diesjährige Rudersaison.
Beim traditionellen Saisonauftakt am Ruderverein Oberhausen auf dem Rhein-Herne-Kanal betrug die Streckenlänge 1.000m. Besonders hervorgetan haben sich hier Caspar Follert und Christopher Birmes im Doppelzweier. Sie siegten nicht nur in ihrer Abteilung, sondern waren auch zweitschnellstes aller Boote. Zusammen mit Stefan Spoden, der seinen Leichtgewichts-Einer ebenfalls gewann, Paul Lauterjung und Steuerfrau Lena Genzel ruderten sie im Doppelvierer zu einem starken zweiten Platz hinter den Gegnern aus Minden.
Ein außergewöhnlich großes Starterfeld von 10 Booten belegt nur die Tatsache, dass auch in anderen Verein die Nachwuchswerbung intensiviert wurde. Fiona Kramer gewann ihren Einer sehr souverän mit vielen Längen Abstand vor ihrer Konkurrenz. Gemeinsam mit Maureen Mederer, Stefanie Gerlach, Larissa Jagnow und Steuermann Marwin Heinrichs ruderten sie im Doppelvierer. Nach einer sehr guten ersten Rennhälfte, in der sie auch vom Start weg führten, ließen sie dann abreißen und kamen als Dritte mit anderthalb Längen Rückstand ins Ziel.

Junioren-Regatta in Münster

Beginn der Regattasaison in Münster.

Am Wochenende fand der Saisonauftakt der Juniorinnen und Junioren auf dem Aasee in Münster statt. Dabei mussten sich die beiden B-Juniorinnen (15/16 Jahre) Simone Krieger und Franziska Birmes erstmals nach dem Wintertraining und dem Trainingslager direkter Konkurrenz über 1500m stellen.
Franziska, die am Samstag in je zwei Einer-Rennen an den Start ging, behauptete sich hier gut. Als jüngere der Altersklasse konnte sie im ersten Rennen gegen die ein Jahr ältere Konkurrenz gut mithalten und belegte den dritten Platz. Im zweiten Einer-Rennen des Tages wurde es noch besser und dabei erruderte sie sich den zweiten Platz. Simone musste am Samstag verletzungsbedingt noch pausieren.
Am Sonntag stiegen dann beide in den Doppelzweier. Nach anfänglichen Schwierigkeiten am Start, musste sie zu Beginn des Rennens ihre Gegnerinnen fahren lassen und verloren über eine Bootslänge. Aber dann kamen beide gemeinsam immer besser in Fahrt und fuhren schon bei 1000m an ihrer Konkurrenz vorbei. Eine kluge Renneinteilung und saubere Wasserarbeit bauten die Führung immer weiter aus. Somit gelang gleich auf der ersten Regatta der erste Sieg. Im Doppelzweier der B-Juniorinnen sind insgesamt 23 Boote in 6 Abteilungen an den Start gegangen. Nach geruderter Zeit (Vorsicht, beim Rudern nie verlässlich!) belegten sie den ausgezeichneten 6. Rang aller gestarteten Boote. Der nächste Wettkampf findet in zwei Wochen in Bremen statt. Dann werden beide wieder im Einer und im Doppelzweier an den Start gehen.
Am nächsten Montag, den 1. Mai, findet die erste Regatta für die Kinderruderer in Oberhausen direkt am Gasometer statt. Wer also am Tag der Arbeit einen Ausflug machen möchte, ist herzlich willkommen unsere Sportler kräftig anzufeuern.

DRV Trainingslager in Sabaudia (Italien) vom 24.2.-17.3.2006

Miriam Winzen berichtet über das DRV Trainingslager in Sabaudia (Italien) vom 24.2.-17.3.2006

Anders als für alle anderen ca. 50 Athleten ging es für mich bereits einen Tag früher um 7 Uhr morgens los ins ca. 100km hinter Rom liegende Sabaudia. Nach zweitägige, anstrengender Autofahrt sollte das Training am nächsten Tag direkt mit 2-3 Einheiten beginnen: meist wurden die angenehmen Temperaturen bei etwa 15 Grad für die Wassereinheiten genutzt, so dass wir mindestens zwei Mal am Tag aufs Wasser kamen, überwiegend im 2- oder 4-, ein paar wenige Einheiten auch im Achter.

Sowohl interessante Ausflüge nach Rom ins Colloseum, zum Vatikan und in ein großes Outlet, als auch häufige Eis und Pizza-Essen sorgten für Abwechslung und Entspannung, wobei das großzügige Essen im Hotel einsame Spitze war. Die regelmäßige Routine (jeden zweiten Morgen Blutabnahme im Ohr und Waage) und Laktatabnahmen während bzw. Nach den Belastungen sollte der Kontrolle dienen.

In den ersten zwei Wochen trainierten wir ausschließlich bei Uwe Bender, dem U23 Bundestrainer der Frauen. Bei der Abreise von ihm und den restlichen U23 Mädels, schlossen wir (die fünf Mädels aus dem in Dortmund stationierten C-Kader) uns den A-Frauen an. So trainierten wir an den letzten schönen Sonnentage wie auch sonst in Dortmund unter der Leitung Ralf Holtmeyers und Werner Nowaks.

Während den drei Wochen habe ich mich stets in guter Form gefühlt und positive Trainingseffekte mitnehmen können, so dass ich guten Mutes und großen Willens auf die kommende Saison 2006 zugehe. Am Wochenende (1./2.April) steht die obligatorische zweite Leistungsüberprüfung mit dem Langstreckentest über 6km und dem Ergotest über 2000m in Leipzig bevor.