Regatta Waltrop 2017

Auch dieses Jahr ging es traditioneller Weise für unsere Trainingsgruppe wieder nach Waltrop zur Regatta.

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Am Samstag schickten wir 5 Boote an den Start der Langstrecke. Unsere jüngsten Justus Schmitz und Mara Schiffer mussten sich im Einer der 12 jährigen über 2000m gegenüber ihren Gegnern behaupten. Beide erkämpften sich den 2.Platz ihrer Leistungsgruppe. Als nächstes gingen Jonah Völker und Frederic Krampitz an den Start. Im Junior A Doppelzweier zeigten die beiden, woran sie in letzter Zeit trainiert haben und erruderten sich einen Vorsprung von 27sek über 3000m zum zweitplatzierten in ihrem Rennen.  Auch unsere B-Juniorinnen wollten sich im Doppelvierer beweisen. Leider gab es keine Gegenmeldung, sodass sie das Rennen ohne Konkurrenz, allein gegen die Zeit fuhren. Sabeth Rogosch, Louisa Heinermann, Carina Herring und Johanna Rips mit Steuermann Fiete Gockeln freuten sich trotzdem auf das Rennen und sahen es als Vorbereitung für die Kurzstrecke am Sonntag an.  Fiete sollte auch noch selber rudern zusammen mit Jan Schüren im Jungen Doppelzweier der 13 und 14 jährigen. Krankheitsbedingt mussten wir das Boot leider für das ganze Wochenende abmelden. Marvin Klinkradt, einer unserer A-Junioren, hat sich diese Saison auch zum Rennrudern entschieden. Für ihn war es die erste Regatta überhaupt. Er belegte auf den 3000m den zweiten Platz im Junior A Einer.

Am Sonntag fanden die 1000m Rennen statt. Der erste Startschuss ging für Sabeth und Louisa im Juniorinnen B Doppelzweier. Die beiden führten das Rennen vom ersten Startschlag bis über die Ziellinie souverän an. Mit einer Zeit von 4:09,40min waren sie der schnellste Juniorinnen Doppelzweier des ganzen Tages, sie besiegten sogar das Boot der älteren A-Juniorinnen.  Als nächstes wollte Mara Schiffer ihr Können im Mädchen Einer der 12 jährigen beweisen. Nach den Ergebnissen der Langstrecke hätte sie gute Chancen in ihrem Rennen gehabt. Leider kam es zu einer Kollision mit der Gegnerin nach nur 5 Schlägen, sodass Mara kenterte und das Rennen für sie beendet war. Auch Carina, Marvin, Justus und Jonah gingen jeweils in ihren Alters- und Leistungsgruppen im Einer an den Start. Besonders gut zeigte sich Jonah. Er konnte sich immer weiter an seinem Gegner vorbei schieben, sodass er mit mehreren Längen Führung die Ziellinie erreichte. Jonah war ebenfalls, wie die Mädels, der schnellste A-Junior des Tages.

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Insgesamt war es eine erfolgreiche Regatta für unsere Trainingsgruppe! Weiter geht es in 2 Wochen in Kettwig, mit hoffentlich genauso guten Ergebnissen.

Die Saison ist eröffnet – Frühregatta Mannheim 2017        

Die erste Regatta des Jahres war in vielerlei Hinsicht ein Erfolg: Die Junioren und Kinder fuhren Siege ein, sammelten wichtige Regattaerfahrung und stärkten ihre Freundschaft während der 48 Stunden in Mannheim.

Besonders herauszustellen ist die Leistung von Mara Schiffer, die bei ihrem 1000-Meter-Rennen unter tosendem Applaus den ersten Platz für den UeRC einfuhr, obwohl sie sich bereits am Vortag bei der Langstrecke (3000m) verausgabt hatte, um einen zweiten Platz einzuholen.

Die Jungen Danil Ubert und Jan Schüren fuhren sowohl Samstag als auch Sonntag mit ihrem Zweier einen soliden vierten Platz ein. Dessen Sekundenabstand zum drittplazierten Boot ließ sich an einer Hand abzählen.

Für Danil Ubert waren Zweierrennen bis zu diesem Zeitpunkt Neuland, zuvor beruderte er die Regattagewässer immer nur im Einer. So konnte auch dieses mal das Einerrennen nicht ausbleiben: Er lieferte sich ein spannendes Rennen und landete am Ende mit nur neun Sekunden Abstand auf Platz vier.

Die Jüngsten des Ruderclubs, Paule Stallbaum und Justus Schmitz, sammelten auf ihrer ersten Regatta wichtige Erfahrungen und konnten einen starken dritten Platz auf den 1000m im Zweier einfahren. Selbstverständlich beruderten die beiden auch im Einer den Mühlauhafen Mannheims.

Waren die Wetterbedingungen morgens noch toll, fegte der Wind nachmittags fast unser Pavillon weg und Paule und Justus erfuhren eine Feuertaufe. Sie stellten sich dennoch dem Gegenwind und beendeten das Rennen erfolggekrönt.

Emma Kreten, seit dem Winter dabei, durfte auch ihre ersten beiden Rennen zusammen mit Louisa Heinermann im Doppelzweier bestreiten und zeigte, dass das Wintertraining etwas gebracht hatte. Sie fuhren zusammen einen dritten Platz ein.

Louisa, eine erfahrenere Ruderin des UeRCs, musste sich Sonntag auch dem Einerrennen ihrer Altersklasse stellen, lieferte eine tolle Leistung ab und verpasste das Treppchen mit nur drei Sekunden Abstand.

Die ältesten Junioren der Gruppe, Jonah Völker und Frederic Krampitz, fuhren in ihrem Doppelzweier Samstag und Sonntag wichtige Rennerfahrungen ein und waren Sonntag sogar in der Lage, einen am Vortag schneller geweseneren Zweier mit ordentlich Wasser zwischen den Luftkästen zu schlagen.

Frederic schob am Samstagabend erfolgreich mit einem vierten Platz seinen Einer über die Ziellinie.

Auch die Trainerin, Katharina Rogosch, blieb nicht (renn-)untätig und präsentierte ihr jahrelanges Training. Sie hob sich von einem großen Meldefeld mit einem guten dritten Platz an beiden Tagen ab.

 

Der Startschuss für die kommenden Regatten ist somit gefallen und alle sind gespannt darauf, was kommt.

Von Frühsommer bis Winter war alles dabei.

Bei extrem unterschiedlichen Temperaturen bereiteten sich die Ruderer des Uerdinger Ruderclubs am Sorpesee auf die kommende Saison vor.

Die erste Woche in den Osterferien widmen sich die Kinder und Jugendlichen des UeRC traditionell der Vorbereitung auf die neue Saison. Diesmal ging es an den Sorpesee ins Sauerland. Das hat Katharina Rogosch vorbereitet. Auch sie hat viele Regatten für den UeRC gerudert und absolviert hier momentan ihr freiwilliges Soziales Jahr. „Dafür musste ich ein Projekt vorbereiten, dass es etwas wirklich Neues bietet“, erklärt sie. Ihre Idee: Das Trainingslager auch für Erwachsene zu öffnen. So nutzten außer den 15 Kindern und Jugendlichen auch zehn „alte“ UeRC-Mitglieder die Gelegenheit, beispielsweise in einen Renneiner zu steigen. „Das war schon eine sehr interessante Erfahrung“, sagt Angela Satara. Die 34-Jährige hat vor einem Jahr das Rudern im Hafen und auf dem Strom gelernt. „Aber in so einem schmalen Boot merkt man viel schneller, ob man die richtige Balance hält“, sagt sie. Es kostete viel Konzentration nicht zu kentern – das nur 11 Grad kalte Wasser war ein gehöriger Ansporn für sie. „Andererseits: Wenn man alles richtigmacht, kommt man mit einem Skiff in so einen wunderbaren Fluss, man hat das Gefühl wie auf Wolken zu schweben.“ Wobei das spiegelglatte Wasser am ersten Wochenende die Sache erleichterte. Es war sonnig und warm. Man konnte sind einen Sonnenbrand holen. So sind dann die meisten von den Jüngeren doch noch freiwillig ins Wasser gesprungen.

 

Leider hielt das Wetter nicht. „Es wurde immer kälter und windiger“, sagt sie. Teilweise waren die Wellen so stark, dass Rudern keinen Sinn machte. „Dann haben wir einen Lauf angesetzt oder Training im Kraftraum des Ruderclubs.“ Mindestens zwei Trainingseinheiten gab es täglich. Katharina filmte vom Schlauchboot aus und abends wurden die Videos in der Gruppe analysiert. „Das wirkt immer sehr gut“, sagt sie. „Es ist ein Unterschied, ob ich als Trainer jemanden auf einen Fehler hinweise, oder er ihn an sich selbst beobachten kann.“ Zum Ende der Woche frischte der Wind tagsüber so stark auf, dass die Boote schon vor dem Frühstück um 6.30 Uhr auf dem Wasser waren. „Wir nahmen nur die großen Boote, die stabiler im Wasser liegen“, so Rogosch. Trotzdem kenterte am letzten Tag, als niemand mehr damit rechnete, doch noch ein Mädchen in ihrem Einer. „Einer von uns Betreuern war sofort bei ihr, hat ihr herausgeholfen, ein anderer holte schnell trockene Sachen aus der Jugendherberge“, sagt sie, so dass alle fit und gesund nach Hause kommen und sich auf die erste Regatta in Mannheim freuen.

 

Beim Aufladen der 16 Boote am Ostersonntag Morgen hat es dann sogar gehagelt. „Und Ostermontag berichteten uns die Herbergseltern, dass es geschneit hat. 

 

Die nächste Sichtung ist am 7. Mai am UeRC, Düsseldorfer Str. 47, Infos auf der Homepage www.uerc.de

Text: Katha Rogosch

Ruderinteressierte und Wiedereinsteiger aufgepasst!

Wir bieten dieses Frühjahr wieder eine Anfängerausbildung für Erwachsene an. Erfahrene Ruderer bringen euch die praktischen Grundlagen des Rudersports und das theoretische Wissen rund ums Rudern bei.
Die ersten Stunden der Ausbildung sind kostenlos und erfolgen nach Terminabsprache.
Interesse geweckt? Dann meldet euch unter ich-moechte-rudern@uerc.de.

Alle Interessierten sollten sich Sonntag, den 07. Mai 2017, ab 11:00 Uhr vormerken. Am ‚Tag der offenen Tür‘ bieten wir unter anderem auch ein Schnupperrudern für Anfänger und Erfahrene an.

Text: J. Mersmann

Anrudern mit großer Beteiligung

An einem der ersten warmen Tage des Frühlings ging es beim Anrudern mit großer Mannschaft zu der von uns so genannten ‚Piratenbucht‘, etwa 5 Kilometer stromaufwärts. Aber nicht, ohne zuvor unser neues 4x+/5x-Gigboot ‚getauft‘ zu haben. Arne Zorn als Taufender wünschte dem ‚Wellenbrecher‘ allzeit eine Handbreit Wasser unter dem Kiel.

Fotos: Dirk Tillmann