Erste Regatta des Jahres – Heimspiel für den Uerdinger Ruderclub

Die Sportlerinnen und Sportler sowie Helferinnen und Helfer des Uerdinger Ruderclubs waren am vergangenen Wochenende gleichermaßen gefordert. Am 19. und 20. September fand die erste Regatta dieses Jahres statt – und das auf der heimischen Regattastrecke in Krefeld.

Rund 850 Ruderinnen und Ruderer aus ganz Deutschland kamen am Elfrather See im Norden unserer Heimatstadt zusammen – trotz der Einschränkungen und Auflagen aufgrund der Corona-Pandemie. Für fast alle Sportler von unseren jüngsten Kindern über die Senioren bis hin zu den Masters war es die ersten Regatta in dieser Saison.

Bereits vor einigen Wochen stand fest: der Regattaverein Niederrhein wird alles daran setzen vor allem unseren Nachwuchssportlern die erste Regatta in diesem Jahr zu ermöglichen. UeRC und Crefelder Ruder-Club stürzten sich kurzfristig in die Planung und erarbeiteten ein umfangreiches Hygienekonzept, das die Durchführung der 39. Krefelder Ruderregatta ermöglichte – wenn auch ohne die weit über die Grenzen Krefelds hinaus bekannten Reibekuchen. „Das war in diesem Jahr eine besondere Herausforderung, aber wie immer haben wir auch diese Herausforderung angenommen und gemeinsam gemeistert“, berichtet Cheftrainer und Mitglied des Regattastabes Pierre Hein, „immerhin verzeichnen wir in diesem Jahr das größte Meldeergebnis in der Geschichte des Regattavereins.“

Für die Youngsters des UeRC war es größtenteils der erste Regattastart überhaupt. „Unsere Jungs und Mädels haben sich super geschlagen, konnten aber mit den erfahreneren Ruderern noch nicht mithalten. Dennoch haben wir uns von Rennen zu Rennen gesteigert. Daher bin ich alles in allem zufrieden“, resümiert Kinder-Trainer Jan Renner. Auch die zum Jahreswechsel vom Kinderbereich zu den Junioren aufgestiegenen Sportler des UeRC konnten wichtige Rennerfahrungen sammeln: „Der ältere Jahrgang in unseren Rennen war stärker als wir, aber die sind auch letztes Jahr schon Juniorenregatten gefahren“, so Aktivensprecher Justus Schmitz.

Nun gilt es auf den gesammelten Erfahrungen aufzubauen und die kommenden Tage bis zur Landesmeisterschaft zu nutzen. Insgesamt zeigten sich Trainerteam, das Organisationskomitee und auch alle ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer zufrieden mit der diesjährigen Regatta. UeRC-Vorsitzender Andreas Birmes zeigte sich zufrieden und dankbar für die Unterstützung der Mitglieder: „Besonderer Dank gilt dem Team, das unseren Verpflegungsstand organisiert. Das sind für uns wichtige Einnahmen. Unsere Mitglieder haben mal wieder alles gegeben! Auch alle anderen Helfer am Parkplatz oder an der Startnummernausgabe haben die neuen Herausforderungen super gemeistert.“

Bereits am 3. und 4. Oktober lädt der RVN erneut nach Krefeld ein. Dann findet die vorerst letzte Regatta des Jahres, die Landesmeisterschaften des Nordrhein-Westfälischen Ruderverbandes, statt.

 

            

Text: PH

Fotos: Christian Noell

 

 

 

Bilder von der Abschlussfahrt

Als Abschluss des Ruderkurses ging es für die ‚Anfänger‘, zusammen mit vielen ‚erfahrenen‘ Ruderern, von Neuss zum Uerdinger RC, mit Abstecher in den Düsseldorfer Medienhafen und Zwischenstopp in Kaiserswerth. Dank an den Neusser Ruderverein, dass wir Euren Steg benutzen durften.
Bilder von dieser wunderschönen Tour:

Einladung zur Jahreshauptversammlung

Der Vorstand lädt herzlich zur Mitgliederversammlung 2020 des Uerdinger Ruderclubs e.V. ein.

Datum: 05.08.2020
Zeit: 19:30 Uhr
Ort: Bootshaus Uerdinger Ruderclub

Die Tagesordnungspunkte finden sich in der Einladung im geschützten Mitgliederbereich.

Dort findet sich ebenfalls die Niederschrift der Mitgliederversammlung 2019.

Endlich wieder Rudern!

Am Wochenende fand für die Ruderinnen und Ruderer des Uerdinger Ruderclubs nach langer Zeit wieder ein erstes Training statt. Unter Auflagen ist nun endlich auch Rudern wieder möglich.

Noch etwas wackelig waren die ersten Ruderschläge der Juniorinnen und Junioren des Uerdinger Ruderclubs nach der achtwöchigen Zwangspause aufgrund des Corona-Virus. Zwar darf momentan nur in kleinen Gruppen im Einer unter Einhaltung strenger Hygieneregeln trainiert werden, doch schon nach kurzer Zeit hatten alle ihre Boote wieder unter Kontrolle – nach so langer Zeit, in der nur  Laufen, Radfahren oder „Rudern auf dem Trockenen“ möglich war, keine Selbstverständlichkeit. „Ich bin positiv überrascht. Die erste Trainingseinheit klappte besser als gedacht. Alle haben sich in der vergangenen Zeit fit gehalten und technisch hat zumindest niemand Rückschritte gemacht“, sagt der Cheftrainer des UeRC Pierre Hein schmunzelnd.

Auch unsere jüngsten Ruderinnen und Ruderer wagten sich am Wochenende erstmals wieder aufs Wasser. Zunächst hatten die meisten der 9 bis 14-jährigen gehörigen Respekt vor den ersten Ruderschlägen im schwer zu beherrschenden Einer, doch alle blieben während der ausgiebigen Einer-Ausbildung zunächst trocken. „Nachher wollten alle unbedingt nur noch einer fahren“, freut sich der Kindertrainer des Uerdinger Ruderclubs, Jan Renner, „ich bin erstaunt, wie gut die Kleinen das alle gemacht haben.“ Auch das anschließende Kenter-Training sorgte nach anfänglichem Zögern schließlich für große Erheiterung bei Trainern und Sportlern.

Innerhalb kürzester Zeit gelang es dem UeRC-Vorstand ein umfangreiches Hygienekonzept aufzustellen, sodass ein sicheres Sporttreiben an der frischen Luft in kleinen Gruppen wieder möglich ist. „Wir sind froh, dass der Vorstand so schnell reagiert hat“, berichtet das Trainerteam einstimmig. „Auch wir sind froh, dass wir nun endlich wieder unseren Sport ausüben können. Gerade für die Kinder und Jugendlichen war dies nun ein wichtiger Schritt“, äußert sich der Vorsitzende Andreas Birmes.

Zwar können nach wie vor noch keine gemeinschaftlichen Vereinsaktivitäten stattfinden, doch immerhin ist nun die Ausübung des Sports – wenn auch nur eingeschränkt – möglich. Alle Termine wie der Tag der offenen Tür oder die Anfängerkurse für Jugendliche und Erwachsene im Uerdinger Ruderclub sollen nachgeholt werden, sobald diese wieder verantwortungsvoll und sicher durchführbar sind.

Text/Foto: PH

Uerdinger Sportler bleiben zuhause – trainiert wird trotzdem

Strahlend blauer Himmel, Sonnenschein und spiegelglattes Wasser. So sieht die Situation seit einigen Wochen im Hafen, dem Trainingsrevier des Uerdinger Ruderclubs aus. Doch zur ganzen Wahrheit gehört auch: seit vielen Wochen dürfen die Ruderer nun schon nicht mehr aufs Wasser.

Bis Anfang September sind faktisch alle Regatten in der Bundesrepublik abgesagt, darunter die für Juli geplanten Großboot-Meisterschaften auf dem heimischen Elfrather See, aber auch die Deutschen Jugendmeisterschaften und der Bundeswettbewerb für unsere jüngsten Sportler.

Die Junioren des UeRC sind dennoch fleißig. Aufgrund der Beschränkungen mussten Trainer und Aktive kreativ werden und so trainieren die Junioren seit nunmehr acht Wochen im „Homeoffice“. Wöchentlich gibt es einen neuen Trainingsplan für die Sportler. „Wir trainieren momentan hauptsächlich auf dem Ergometer, aber auch Laufen, Radfahren oder kurze Krafttrainingseinheiten stehen auf dem Plan“, berichtet Aktiven-Sprecher Justus Schmitz. Und sogar den ein oder anderen Wettkampf lassen sich die Uerdinger Ruderer nicht nehmen. „Wir möchten natürlich trotzdem unsere Trainingsfortschritte dokumentieren. Daher sind wir mit den anderen Vereinen aus Krefeld, Düsseldorf und Wesel einen Test auf dem Ergometer gefahren – jeder alleine zuhause natürlich. Die Sportler haben uns Trainern dann die Ergebnisse als Foto geschickt“, so UeRC-Trainer Pierre Hein.

Doch für alle Ruderer des Uerdinger Ruderclubs von Jung bis Alt gibt es nun langsam wieder Hoffnung. Alle warten gespannt auf die Ergebnisse der Beratungen der Landesregierung. Auch der Sportvorsitzende des UeRC ist zuversichtlich: „Wir hoffen, dass wir nächste Woche wieder aufs Wasser dürfen. Wir wären froh, wenn wir wenigstens wieder im Einer trainieren könnten. Da sind die Abstandsregeln für uns kein Problem. Wir sind jedenfalls vorbereitet, sobald wir das Okay der Behörden bekommen“.

Text/Foto: PH